Arbeitsvertrag gut verhandeln

Zwar setzt das Gesetz Schranken, aber formularmäßig vorformulierte Arbeitsverträge nutzen die rechtlichen Möglichkeiten meist zugunsten des Arbeitgebers aus. So kann zwar ein gesetzlicher Mindesturlaub nicht unterschritten, aber die Vergütung von Überstunden durchaus ausgeschlossen werden. Die Prüfung des Arbeitsvertrages durch einen Fachanwalt lohnt sich bei gut dotierten Positionen.

Hilfe bei Ärger mit dem Chef

Arbeitsrecht betrifft jeden, der im Erwerbsleben steht oder auf der Suche nach einer Stelle ist. Wer sich erst damit beschäftigt, wenn es Probleme im Arbeitsverhältnis gibt, handelt zu spät, denn dann sind die Spielregeln im Arbeitsvertrag bereits festgezurrt – und das oft zuungunsten des Arbeitnehmers.

Überstunden, Urlaub und Gehalt

Arbeitszeit und Entgelt sind neben der Kündigung die häufigsten Streitpunkte zwischen Mitarbeiter und Chef. Gut, wenn es einen Betriebsrat gibt, der die Interessen der Arbeitnehmer vertritt. Wesentliche Informationen sind auf der Website anwaltarbeitsrecht.com übersichtlich zusammengefasst und stehen auch als E-Book zum kostenlosen Download bereit. Hier erfährt man wichtige arbeitsrechtliche Regelungen vorab und geht gut gerüstet in ein Gespräch.

Kündigung und Aufhebungsvertrag unterscheiden

Existenziell wichtig ist eine Beratung im Arbeitsrecht, wenn die Kündigung droht. Betriebsänderung oder Betriebsübergang bedeuten oft Rationalisierung und Wegfall von Arbeitsplätzen. Aber darf der Arbeitgeber überhaupt betriebsbedingt kündigen? Hier sind Gesetze, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen zu beachten. Ist eine Kündigung nicht möglich, bietet der Arbeitgeber möglicherweise das freiwillige Ausscheiden gegen Abfindung oder über ein spezielles Modell für ältere Arbeitnehmer an. Die Auswirkungen auf Steuer und Sozialversicherung, zum Beispiel Arbeitslosengeld und spätere Rentenansprüche, sind vom Laien kaum zu durchschauen und sollten vor einer übereilten Unterschrift von Experten geklärt werden.

Bildung

Frankreich bekommt seine Maßnahmen für ein effizientes Ausbildungs- und Weiterbildungssystem nicht in den Griff. Jedes Jahr werden astronomische 32 Mrd € hierfür ausgegeben, um die beruflichen Kompetenzen in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt anzupassen und zu verbessern. Seit 1990 wurden in mehreren akademischen und parlamentarischen Untersuchungen und Analysen diese Missstände angeprangert, ohne jeglichen Erfolg.

Abwesenheit vom Arbeitsplatz

Im Gegensatz zur allgemeinen Einschätzung bilden die Lehrer und Pädagogen nicht die größte Gemeinschaft der jährlichen Abwesenheiten unter den Beamten.

Zuerst kommen die Polizisten mit 10,2 Arbeitstagen, dann die Beamten des Justizministeriums mit 8,7 Tagen Abwesenheit, des Arbeitsministeriums mit 8,5, das Finanzministeriums mit 8,2 Arbeitstagen und dann erst die Lehrerinnung mit 8 Tagen Abwesenheit.

Englischkenntnisse

Gemäß dem Barometer EF – English Proficiency Index – als Indiz der Kompetenzen in Englisch steht Frankreich hinter Ländern wie Polen, Rumänien, der Dominikanischen Republik, auf dem 37. Platz von 70 Ländern (Spanien 23., Italien 28.). Deutschland befindet sich auf dem 11. Platz nach Österreich, 10. Mit großem Abstand führend sind die skandinavischen Länder, die insgesamt die ersten 10 Plätze belegen, Podium: Schweden vor Dänemark, Norwegen und Finnland.

Französische Wirtschaft

Nach 2014 mit nur 0,2% ist die französische Volkswirtschaft in 2015 um 1,1% gewachsen. Während die Investitionen volkswirtschaftlich stagnierend waren, sind die der Industrie und Unternehmen um 2% gestiegen, die der Haushalte um 1,4% nach 0,6% in 2014.

Luftfahrt

Air France-KLM hat 2015 zum ersten Mal nach 2008 wieder Gewinne erwirtschaftet, insgesamt 118 Mio € nach Steuern. Das Betriebsergebnis belief sich auf + 816 Mio € gegenüber einem Verlust von 129 Mio € im Jahr 2014. Trotz der Attentate vom 13.11.2015, welches die Fluggesellschaften einen Umsatzverlust von geschätzten 50 Mio € erbrachte, ist das Geschäftsjahr über den Erwartungen der Analysten positiv verlaufen.  Bei einem jährlichen Umsatz von über 26 Mrd € betragen die Verbindlichkeiten 4 Mrd €.

Automobil

PSA Peugeot Citroën hat sein Sanierungsprogramm mit zweijährigem Vorsprung erfüllt. Bereits 2015 wurden 995.000 Fahrzeuge in Frankreich produziert. Dies sind 2,5% mehr als im Vorjahr. Damit bleibt das Unternehmen der erste Automobilfabrikant in Frankreich vor Renault, das 660.000 produziert hat.