Arbeitslosigkeit

Seit Jahresbeginn ist die französische politische Welt nicht wie in Deutschland von der Flüchtlingskrise und Migrationsproblemen geprägt, sondern von den dringend notwendig auszuführenden Reformen politischer, wirtschaftlicher (arbeitsrechtlicher), wie sozialer Natur, um das Land international auf Vordermann zu bringen. Zwar finden die nächsten Präsidentschaftswahlen erst im Mai 2017 statt, jedoch wird jetzt bereits begonnen, Analysen und Vergleiche zwischen dem vorgehenden Präsidenten, Nicolas Sarkozy und dem jetzigen, François Hollande, vorzunehmen.

Die Bilanz ist für François Hollande katastrophal, noch negativer als die vom Vorgänger, der hierfür unter anderem abgewählt wurde.

Seit seiner Wahl im Mai 2012 sind monatlich 16.351 Menschen arbeitslos geworden, monatlich 3.000 mehr als unter Sarkozy (+13.455 monatlich). Vor allem die Langzeitarbeitslosen (über 1 Jahr) sind hiervon betroffen, insgesamt bis Ende 2015 782.500 und somit 254.700 über 50-Jährige mehr als beim Vorgänger.

Die Medien beschreiben die Opfer der Hollande’ischen Wirtschaftspolitik als die „Generation der Arbeitslosen“.