Body-Mass-Index

Zum Vergleich: Die durchschnittliche französische Frau ist 1,65 cm groß, wiegt 63 kg und hat einen BMI von 23,3 was gemäß Weltgesundheitsorganisation einer Person in gutem gesundheitlichem Zustand entspricht. Ein Mannequin ist 1,80 cm groß, wiegt 57 kg, hat einen BMI von 17,6. Der Gesundheitszustand wird als „schwach“ eingeschätzt.

Festtage zum Jahresende – Festmenüs in Paris

Sie wünschen die Festtage in Paris zu verbringen? Dann sollten Sie die sehr gefeierten Sylvester-Veranstaltungen nicht versäumen. Darf es auch ein kleines Festessen sein? In diesem Fall empfiehlt sich eine Vorbestellung im wohl weltweit besten Restaurant „Plaza Athénée“, falls dies noch möglich ist. Vorschlag: „Menu dégustation“ zum Preis von 1.200 € pro Person ohne Wein, 1.500 € mit Wein. Andere exklusive Vorschläge für die Festtage finden Sie anbei:

Französische Schlagzeilen – Bernard TAPIE

Bernard TAPIE, der Ex-Patron von Adidas, sorgt mal wieder für Schlagzeilen in der französischen Presse und Gesellschaft. In einem verlorenen Berufungsverfahren wurde er jetzt dazu verurteilt, die erhalten 405 Mio. Euro an den Vater Staat zurück zu bezahlen, die er in einem ersten Prozessverfahren gegen den „Crédit Lyonnais“ mit Genehmigung der seinerzeitigen Finanzministerin LAGARDE und Präsident SARKOZY  erhalten hat. Um dem Gerichtsvollzieher zu entgehen und seine Vermögenswerte wenigstens kurzfristig vor der Pfändung zu schützen, hat er sich einige Tage vor Urteilsverkündung gerichtlich über seine Anwälte für insolvent erklärt.

Mönche werden zu Kapitalisten

Was die Herstellung von Sirups, Käse, Antifaltencremes und Pflanzenextrakten für Kosmetik angeht, sind die französischen Geistigen wirtschaftlich fleißig wie die Bienen. Mehr als 200 Klöster in Frankreich betätigen sich wirtschaftlich und produzieren konsumfreundliche und vermarktungsfähige Produkte. Dies ärgert die kommerzielle Konkurrenz in den Bereichen Wein, Spirituosen, vor allem aber in der Lebensmittel-, Kosmetik- und Textilindustrie. Die Gesamtproduktion soll nach fundierten Schätzungen 75 Mio € betragen. Mönche wollen Reichtum erwirtschaften, wie es das Evangelium vorgibt. Mitglieder des Klosters von Lérins am französischen Mittelmeer bringen viele zum Zähneknirschen: Seit 1988 betreiben sie einen maritimen Verkehr und Transport zwischen der 40 ha großen Insel Sainte-Honorat, welche sich in ihrem Besitz befindet, und dem Hafen von Cannes. Ihre drei Boote transportieren jährlich über 100.000 Besucher. Boutiquen und Restaurants mit Bootsausfahrt, getauft „sea, wine et sun“ verleiten zum Konsum von klösterlichen Weinen. Der daraus resultierende jährliche Umsatz beträgt 4 Mio €. Diese Einnahmen erlauben neben der Arbeit von 22 Mönchen, die dauerhafte Anstellung von weiteren 30 Personen sowie die Beschäftigung von 25 Saisonarbeiten.