Pariser Attentate

Die Attentate in Paris und Saint-Denis vom 13.11. haben für die weihnachtlichen Verhaltensweisen der Konsumenten noch weitreichend verheerende Auswirkungen. Noch am Wochenende des 3. Advents sind die Umsätze im allgemeinen zwischen 30 und 50%  gesunken, in den großen Kaufhäusern wie „Le Printemps“ oder „Galeries Lafayettes“ um über 35 % gegenüber dem Vorjahr. Die Boutiquen der großen Avenues und Boulevards sind entfremdend leer. Paris ist nach New York die zweitgrößte Stadt der Welt für Luxusartikel. Darüber hinaus bleiben die ansonsten so kauflustigen Touristen wie Amerikaner, vor allem aber Chinesen der französischen Hauptstadt Paris fern.

Die Fluggesellschaften Air France und KLM haben seit den Attentaten über 50 Mio. Euro verloren. Stornierungen von Flügen, Abbuchungen und Umbuchungen im Cargo-Bereich  sind noch zusätzlich entstanden.

Insgesamt könnten laut Aussage der Justizministerin Christiane TAUBIRA die Entschädigungen für die Opfer der Attentate an die 300 Mio. Euro kosten.