Umgestaltung des französischen Arbeitsrechts

Der « Code de Travail », das französische Arbeitsgesetzbuch, in 1910 erstmals erarbeitet, umfasst heutzutage mehr als 1200 Paragraphen und über 3.000 Seiten. Selbst spezialisierte Experten verlieren hierbei ihr Latein. Hinzu fügt sich ein wesentliches Merkmal in der mentalen Auffassung zum Gesetz zwischen Frankreich und Deutschland. In der Bundesrepublik werden Gesetze angewandt, unabhängig von Umständen, Gepflogenheiten und Moral, im Hexagon werden sie interpretiert, teilweise je nach Gegebenheiten ignoriert. Zumal es sich bei den Richtern und Schöffen um nicht juristisch ausgebildete Fachkräfte handelt!

Vorrangig werden die Aufrechterhaltung der 35-Stundenwoche wie auch die mangelnde Flexibilität der Arbeitszeit unabhängig von Wirtschaftssektoren und Betriebsauslastung für die unzureichende Wettbewerbsfähigkeit angeprangert.